Die so genannten Ärzte und ihr katholischer Verband behaupten, Homosexualität sei abnormal und müsse deshalb aus der Welt geschaffen werden. Zitat: "Eine Mehrheit der Psychotherapeuten sagt, Homosexualität sei angeboren und nicht heilbar, eine Minderheit sagt, Homosexualität sei erworben und damit behandelbar." Der Bund Katholischer Ärzte gehört nach eigenen Bekunden zur Minderheit und denkt, Homosexualität sei behandelbar. Und um dem ganzen die Krone aufzusetzen: "Auch oder gerade, weil seit einigen Jahren Homosexualität nicht mehr als 'Krankheit' gilt." Wie wahr, die Welt hat irgendwann gemerkt, dass Schwule und Lesben und alle irgendwo dazwischen vor allem eines sind: Menschen. Nicht behandlungsbedürftig, nur nicht so, wie die Kirche sie gerne hätte.
Es stellt sich mir die Frage, wieso jemand Arzt ist, wenn er Homosexualität als Krankheit ansieht - auch wenn er das nicht mehr wörtlich behauptet. Solchen Typen gehört im Prinzip die Approbation entzogen, schließlich bekämpfen sie wegen ihrer Ideologie nicht nur die moderne Gesellschaft, sondern vergehen sich an Menschen, die anders sind. Wer gegen Homosexuelle vorgeht, hat in einem weißen Kittel nichts zu suchen.
Und wenn wir schon bei den Ungeheuerlichkeiten des Bunds Katholischer Ärzte sind, dann liste ich hier noch komplett auf, was auf der Website erscheint, wenn man im Suchfeld das Wort "Pädophilie" eingibt: "KEINE Ergebnisse gefunden." Kinderficker sind zumindest mal kein Schwerpunkt bei den Katholiken.
Morgen früh werde ich meiner Mutter anrufen und ihr mitteilen, sie habe sofort aus der katholischen Kirche auszutreten.

